Tolle Leistung!

Lena Oughidni aus der Kursstufe 1 begeistert mit ihrer Wettbewerbsarbeit

Ein Beitrag von Theresa Pfanner, im Gespräch mit Lena Oughidni

Lena Oughidni (K1) begeisterte mit ihrer Seminararbeit beim Landeswettbewerb für Deutsche Sprache und Literatur und gewinnt  als eine von 19 Schüler*innen in Baden-Württemberg den Landespreis. Im Rahmen des Seminarkurses mit dem Thema Kommunikation nahmen die Teilnehmer*innen unter Leitung des Fachlehrers Herrn Dr. Bechthold-Hengelhaupt an verschiedenen Wettbewerben teil. Dabei stach der Jury des Landeswettbewerbes für Deutsche Sprache und Literatur Lena Oughidnis Arbeit besonders ins Auge.

Mit ihrem Thema „Love Speech als Antwort als Hate Speech“ gewann sie nicht nur den Landespreis, sondern setzte auch ein klares Statement:

„Das Internet besteht nicht nur aus hasserfüllten Kommentaren (Hate Speech), sondern auch aus positiven Reaktionen und Beiträgen (Love Speech), diese sollen besonders den Personen, welche von Hate Speech betroffen sind, Kraft und Hoffnung schenken.“

Auf die Frage, was sie dazu bewegt habe, gerade dieses Thema zu wählen, erzählte sie, dass es immer mehr hasserfüllte Kommentare v.a. in den sozialen Medien gebe, welche die Würde der Menschen enorm verletzen würden. Love Speech sei somit eine friedliche Möglichkeit, damit umzugehen, und ob es funktionieren würde, wollte sie mit dieser Arbeit herausfinden.

Zudem fand sie speziell den Begriff „Love Speech“ sehr interessant. Von „Hate Speech“ hätte man schon öfter irgendwo gehört, wohingegen der Begriff „Love Speech“ eher unbekannt sei. Sie sagte, durch ihre Seminararbeit konnte sie sich weiter über die Bedeutung des Begriffes informieren.

In ihrer Wettbewerbsarbeit hat Lena vier Beispiele gesucht, diese bewertet und miteinander verglichen, um die Frage zu beantworten, ob Love Speech als Antwort auf Hate Speech funktionieren würde. Als Beispiel fand sie unter anderem eine Online-Petition für das Schreiben von liebevollen Botschaften an die Klimaaktivistin Greta Thunberg aufgrund der vielen Hass-Kommentare, die sie erreichen. Zweitens nannte sie ein Beispiel im musikalischen Bereich: Das Lied „You need to calm down“ von Pop-Künstlerin Taylor Swift, in welchem sie für eine offenere und freundlichere Welt singt, v.a. in Bezug auf Homosexuelle, richtet sich auch gegen generelle gesellschaftliche Hate Speech.

Sie kam zu dem Schluss, dass sich nicht alle Menschen durch Hate Speech beeinflussen lassen. Zudem verdeutlichte sie, dass durch Love Speech ein Konflikt auch anders gelöst werden kann, als Hassrede zu verbreiten. So trägt Love Speech viel zur Lösung von Konflikten in unserer Gesellschaft bei.

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