Die GZG-Plastikpiraten

Mit den Plastikpiraten des Graf-Zeppelin-Gymnasiums unterwegs…

„Der Plastikmüll in unseren Meeren ist eine Katastrophe“ – so bestürzt zeigte sich unlängst eine Schülerin im BNT-Unterricht (Biologie, Naturphänomene und Technik) über die besorgniserregende Verschmutzung der Ozeane mit (Mikro)Plastik. Wie gelangt das Plastik aber ins Meer?

Die Klassen 5a und 6b des Graf-Zeppelin-Gymnasiums wollte es genauer wissen und nahmen im Rahmen jeweils eines „Forschertags“ vor den Herbstferien zusammen mit ihren Klassen- und BNT-Lehrern an der Aktion „PLASTIC PIRATES GO EUROPE!“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Dabei untersuchten die beiden Gruppen im Rahmen einer großangelegten Studie in Deutschland, Portugal und Slowenien mit wissenschaftlichen Methoden die Verschmutzung der Rotach und der angrenzenden Uferbereiche südlich der Weilermühle und kurz vor der Mündung der Rotach in den Bodensee. Besonders im Bereich südlich der Eckenerstraße wurden die Schüler fündig: u.a. viele Plastiktüten, Plastikverpackungen, Zigarettenstummel, Getränkedosen und Flaschen, aber auch fünf Büro- und Campingstühle wurden aufgefunden bzw. 49,5 Kilogramm Müll auf einer Uferstrecke von nur 70 Metern aufgesammelt und dem Entsorgungszentrum zugeführt. Sonst wären große Teile dieses Mülls sicherlich beim nächsten Hochwasser in den Bodensee gespült worden.

Die Aktion hat allen Beteiligten eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Müllvermeidung und fachgerechte Entsorgung des Mülls ist, damit nicht nur unser schöner Bodensee, sondern eben auch alle anderen Fließgewässer, Seen und Meere nicht weiter unaufhaltsam mit mehr und mehr (Plastik)Müll belastet werden.

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