Rückblick auf Rückenwind

„Rückenwind für alle“ - Projekttage am GZG zur Stärkung der psychischen Gesundheit

Mit dem Förderprogramm ,,Lernen mit Rückenwind" des Landes Baden-Württemberg werden unsere Schülerinnen und Schüler individuell dabei unterstützt, pandemiebedingt entstandene Lernrückstände auszugleichen. 

Zusätzlich gab es in diesem Schuljahr am GZG für jede Klasse einen Projekttag, in welchem die sozial-emotionalen Kompetenzen und die Klassengemeinschaft gestärkt wurden. In der Pandemie hatten sich viele Jugendliche, auch unsere Schülerinnen und Schüler, ausgebremst, einsam und verunsichert gefühlt. Hier wollten wir als Schule ein niederschwelliges Angebot machen, um etwas Ausgleich zu schaffen. Die Rückenwind-Projekttage waren an die jeweiligen Bedürfnisse und Altersstufe angepasst und für die Schülerinnen und Schüler in der Regel mit keinen Unkosten verbunden.

Folgende Projekttage fanden statt:

Bei den Klassenstufen 5 und 7 standen Erlebnisse draußen in der Natur im Vordergrund. Alle 5. Klassen haben sich bei Walderlebnistagen von engagierten Fachkräften durch das „grüne Klassenzimmer“ begleiten lassen. Die 7. Klassen verbrachten unter Leitung der Sportkolleg:innen interessante und spannende Bergerlebnistage mit Übernachtungen in Laterns/Österreich.

Alle 8. Klassen lösten verschiedene erlebnispädagogische Aufgaben, rätselten und erlebten – angeleitet durch die Jugendreferenten des Evangelischen Jugendwerks Friedrichshafen – dass eine starke, intakte Klassengemeinschaft sehr viel zustande bringt und es sich lohnt immer wieder daran zu arbeiten.

Die Klassenstufen 6 und 9 waren auf „den Brettern, die die Welt bedeuten“, am Spielort „Kiesel“ unterwegs. Angeleitet von der Theaterpädagogin Angelika Wagner spürten sie dem Thema „Wünsch dir was“ nach. Vieles, was Jugendliche bewegt und sie umtreibt (z.B. die Corona Pandemie/der Krieg), aber auch sehr viele kreative Ideen kamen dabei auf die Bühne.

Im Rahmen des Demokratieprojektes des Theaters „tempus fugit“ aus Lörrach erkundeten die Zehntklässler wie in ihrem Leben mehr demokratische Vorgehensweisen integriert werden können. Die Konrad-Adenauer-Stiftung finanzierte das ansprechende und herausfordernde Projekt für die Klassen 10. Verantwortungsbewusstsein und Interesse wurden gefördert und die Erkenntnis, dass Demokratie nur funktionieren kann, wenn eine Bereitschaft dazu da ist, sich zuzuhören und miteinander zu sprechen.

Bei allen Projekttagen ging es darum in der Begegnung mit den Klassenkameraden Räume für Spiel, Freude und Gespräche zu schaffen, um dadurch die Beziehungskompetenz sowie die psychische Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken.

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