Die Physik Olympiade 2019

Die erste Runde bestand aus vier kniffligen Aufgaben mit experimentellem Anteil, die er im September 2018 in Heimarbeit löste. Damit qualifizierte er sich – gemeinsam mit deutschlandweit 648 anderen physikbegeisterten Jugendlichen – für die zweite Runde am 18. November. Diese bestand aus einer dreistündigen Klausur unter Aufsicht. Die 20 Theorieaufgaben aus den Bereichen Mechanik, Optik, Elektrik, Thermodynamik, Relativität und Teilchenphysik behandelten sowohl Alltagsphänomene („Wolkenbildung“) als auch Themen der aktuellen Forschung („Leistung von Gravitationswellen“). In ihrem Anspruch gingen sie teilweise weit über Abituranforderungen hinaus. Zur Vorbereitung nahm Leon an einem Wochenendworkshop in Würzburg teil, der vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN, Uni Kiel) organisiert wurde. Leider verpasste Leon dennoch die Qualifikation für die 3. Runde. „Es war eine tolle Zeit. Ich habe bei der Vorbereitung viel gelernt und ich freue mich auf nächstes Jahr – dann komme ich hoffentlich weiter.“

Die dritte Runde fand Anfang Februar 2019 für die besten 50 Schülerinnen und Schüler als Auswahlseminar mit theoretischen und experimentellen Arbeiten am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg statt. Aus den 15 besten Nachwuchsphysikern werden in der vierten Runde im April am Max-Planck-Institut für Quantenoptik bei München die fünf Teilnehmer ermittelt, die schließlich zur Olympiade nach Tel Aviv fliegen dürfen. 

Vor dem Lehrerkollegium gratulierte Hr. Ferdinand Leon am Montag zu seiner herausragenden Leistung und übergab ihm die Urkunden des Leibniz-Instituts. Als betreuender Lehrer sage ich: Respekt, Leon!

Ihr habt auch Spaß an spannenden Physikaufgaben? Schaut euch doch einfach auf die Internetseite der IPhO (http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ipho) - die Olympiade findet jährlich statt. Ansprechpartner am GZG: Hr. Fuchs (Fs)

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